Internationales

Kriegsgefahr – wer will was?

Die folgende sorgfältige und parteiferne Analyse des Ukraine-Russland-Konflikts, von Klaus Dallmer und Hamburger Mitglieder der Gruppe Arbeiterpolitik wird zum Lesen und Weiterverbreiten empfohlen:

Einen Krieg beginnt ein Staat nur, wenn wesentliche militärische, wirtschaftliche und politische Machtgruppen sich zumindest einbilden können, ihn vorteilhaft nutzen oder gewinnen zu können, und wenn sie sich damit in ihrer Gesellschaft durchsetzen können. Das wird beeinflusst von wirtschaftlichen und politischen Zwängen und internationalen Kräfteverhältnissen.

In die gegenwärtige Verschärfung der Spannungen sind vor allem vier Mächte einbezogen: die USA, China, die EU und Russland. Um deren weltpolitische Lage, Absichten und Handlungsmöglichkeiten einschätzen zu können, spielen ihr jeweiliges militärisches und wirtschaftliches Gewicht, ihre Wirtschaftsbeziehungen und ihre Gesellschaftsform eine Rolle. weiterlesen hier:


Gespräch mit dem Historiker Sergio Grez von der Universität Chile

3.12.2021 mit dem Online Journal El Irreverente

„Der Sieg von Boric wird nur eine vorübergehende Erleichterung sein, denn die Gefahr der extremen Rechten wird bestehen bleiben.“

Der Wissenschaftler von der Universität Chile vertritt die Ansicht, dass es trotz der Wahlergebnisse von José Antonio Kast und der neuen Zusammensetzung des Kongresses keine reaktionäre „Flut“ im Land gibt. Darüber hinaus argumentiert er, dass Boric, um zu gewinnen, „sich sehr anstrengen muss, um die Mehrheit der Bevölkerung zu erreichen, die mehr als 52 Prozent der Wählerschaft, die [in der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen] nicht abgestimmt hat“.

Sergio Grez, der an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris in Geschichte promoviert hat und an der Universität von Chile lehrt, analysiert die Ergebnisse der Wahlen und warnt davor, dass die strukturellen Probleme des Landes nicht mit halbherzigen Maßnahmen gelöst werden können, wie sie der Kandidat Gabriel Boric vorgeschlagen hat, und noch weniger mit dem extrem nationalistischen, xenophoben, antikommunistischen und frauenfeindlichen Programm von José Antonio Kast.

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