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Es gibt inzwischen zahlreiche offene Briefe und Aufrufe zum Krieg in der Ukraine. Doch der folgende Appell richtet sein Augenmerk auf das, was den Krieg schnell beenden könnte. Darüber berichten die großen Zeitungen und Fernsehsender wenig. Aufrufe an Putin helfen da kaum weiter. Dieses Deutschland hat eine Verantwortung. Um diese Verantwortung geht es.

Unter den Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern sind nur wenige Prominente, aber viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und viele Mitglieder der ältesten und größten antifaschistischen Organisation in Deutschland, der VVN-BdA. Wir wissen: Die Folgen des Krieges treffen nur selten die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft, aber immer uns, ob wir nun in der Ukraine, in Russland oder in Deutschland leben. Tausende zahlen das mit ihrem Leben. Immer haben wir die wirtschaftlichen Lasten zu tragen.

Appell für den Frieden

“Als Bundeskanzler Scholz am 27. Februar 2022 auf einer Sondersitzung des Bundestages einen Sonderfonds für die Bundeswehr im Umfang von 100 Milliarden Euro verkündete, erhoben sich die meisten Abgeordneten emotional bewegt von ihren Sitzen, brachen in Jubel aus und klatschten Beifall, als gälte es, einen großen Sieg zu feiern … “

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Hier zu den Erstunterzeichnungen des Appells:

Hier zu den (weiteren) Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern des Appells:


Ich möchte den Appell für den Frieden unterstützen:

Ich unterstütze den “Appell für den Frieden” und bin damit einverstanden, dass mein Name und meine Organisationszugehörigkeit auf der Website des Projekts veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung meiner Angaben erfolgt erst, wenn ich eine Bestätigungs-E-Mail erhalten und dieser Bestätigung nicht widersprochen habe.


    Kriegsgefahr – wer will was?

    Die folgende sorgfältige und parteiferne Analyse des Ukraine-Russland-Konflikts, von Klaus Dallmer und Hamburger Mitglieder der Gruppe Arbeiterpolitik wird zum Lesen und Weiterverbreiten empfohlen:

    Einen Krieg beginnt ein Staat nur, wenn wesentliche militärische, wirtschaftliche und politische Machtgruppen sich zumindest einbilden können, ihn vorteilhaft nutzen oder gewinnen zu können, und wenn sie sich damit in ihrer Gesellschaft durchsetzen können. Das wird beeinflusst von wirtschaftlichen und politischen Zwängen und internationalen Kräfteverhältnissen.

    weiterlesen hier:


    1918 unvollendete Revolution – Schulter an Schulter gegen Krieg und Imperialismus.

    Weitere Info Hier:

    Hier der Trailer zur Dokumentation:

    Und hier ist die Dokumentation zu sehen:


    November 2020: Gedenken an die Novemberrevolution 1918

    Weitere Info Hier:


    Video zur Veranstaltung am 09.11.2020

    Bei dem Datum „9. November“ denken die meisten Menschen spontan an die Maueröffnung 1989, wenige auch an Reichspogromnacht 1938. Lediglich vor zwei Jahren, 2018 wurde von Teilen der Öffentlichkeit auch der 9. November 1918 zur Kenntnis genommen, als mit der Abdankung Kaiser Wilhelms die Novemberrevolution begann. Wir sind der Auffassung, dass diesem Ereignis in Deutschland nach wie vor viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. Die Ziele von 1918 wurden bisher nur in Ansätzen verwirklicht und sind bis heute unvollendet und haben deshalb noch bis heute Auswirkungen auf die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen.

    Am 8. November 2018 haben wir auf einer Kundgebung mit rund 200 Teilnehmenden vor dem Brandenburger Tor an die Novemberrevolution, ihre Erfolge, ihre Niederlagen und auch an noch immer nicht verwirklichte Forderungen und Ziele der Revolution erinnert.(ausgewählte Redeauszüge)

    Dies soll keine einmalige Aktion gewesen sein. Deshalb wollen wir auch in diesem Jahr wieder zum einen an die damaligen Ereignisse erinnern und auch über ihre heutige Tagesaktualität reden. Wegen der aktuellen Pandemie stehen zur Zeit leider alle Projekte unter einer gewissen Planungsunsicherheit. Daher ist es auch nicht möglich, wie ursprünglich geplant, diese Veranstaltung auf dem Dargonerareal hinter dem Finanzamt Kreuzberg durchzuführen. Hier fand mit der Ermordung der unbewaffneten Vorwärtsparlamentäre[1] der Auftakt der blutigen Niederschlagung der revolutionären Bewegung statt. Es gibt in Berlin keinen Ort, an dem an die Novemberevolution und ihre blutige Niederschlagung gedacht wird. Wir sind der Auffassung, dass hier auf dem Dragonerareal ein geeigneter Ort ist. Mit unserer Veranstaltung wollen wir auch dieser Forderung Nachdruck verschaffen.


    [1] Nach der Absetzung des linken Polizeipräsidenten Emil Eichhorns am 4. Januar 1919 kam es zu Unruhen, bei denen das Gebäude des Vorwärts, der Zeitung der SPD, in der Lindenstraße besetzt wurde.  Die Regierung beauftragte Freikorpstruppen mit der Räumung des besetzten Gebäudes, die dabei unter anderen Artillerie einsetzte. Daraufhin schickten die Besetzer eine Delegation mit 7 unbewaffneten Parlamentären zwecks Kapitulationsverhandlungen. Dies wurden von den Freikorpssoldaten in die Dragonerkaserne getrieben und hier nach schweren Misshandlungen erschossen. Es waren die ersten politischen Morde an der Wiege  Weimarer Republik und der Auftakt der gewaltsamen Niederschlagung aller revolutionären Bestrebungen